STRAFRECHT UND BUSSGELDVERFAHREN

Unter dem allgemeinen Strafrecht versteht der Strafverteidiger Straftaten wie beispielsweise Diebstahl (§ 242 StGB), Unterschlagung (§ 246 StGB), Hehlerei (§ 259 StGB), Betrug (§ 263 StGB), Urkundenfälschung (§ 267 StGB) und Sachbeschädigung (§ 303 StGB). Aber auch die Körperverletzungsdelikte und Straftaten wie beispielsweise Raub (§ 249 StGB) und Erpressung (§ 253 StGB) sind vom allgemeinen Strafrecht umfasst. Bei den Körperverletzungsdelikten handelt es sich um Körperverletzung (§ 223 StGB), gefährliche Körperverletzung (§ 224 StGB), schwere Körperverletzung (§ 226 StGB) sowie die fahrlässige Körperverletzung (§ 229 StGB).

Gleichwohl es sich „nur“ um das allgemeine Strafrecht handelt, kann eine Verurteilung weitreichende und schmerzhafte Folgen (Geldstrafe, Bewährungsstrafe oder gar Haftstrafe) haben. Sie sollten es deshalb nicht auf die leichte Schulter nehmen, wenn Sie eine Ladung zur polizeilichen Beschuldigtenvernehmung erhalten. Ebenso verbietet es sich, den Kopf in den Sand zu stecken.

no image

Durch die Tätigkeit Ihres Strafverteidigers kann möglicherweise Schlimmeres abgewendet werden. Unter Umständen kommt eine Einstellung des Verfahrens oder eine Beendigung des Strafverfahrens im Wege eines Strafbefehls in Betracht. Dies hat ggf. den (unschätzbaren) Vorteil, dass Sie sich nicht als Angeklagter den unangenehmen Wirkungen einer öffentlichen Hauptverhandlung ausgesetzt sehen. Es lohnt sich deshalb, einen Fachanwalt für Strafrecht frühzeitig mit Ihrer Strafverteidigung zu betrauen. Idealerweise nimmt Ihr Strafverteidiger bereits im Ermittlungsverfahren Akteneinsicht in die Ermittlungsakte und kann in der Folge die geeigneten Schritte zu Ihrer Strafverteidigung einleiten.


Bußgeldverfahren

Sie waren zu schnell unterwegs oder sind über eine rote Ampel gefahren und wurden geblitzt? Sie haben auf der Autobahn den notwendigen Abstand zum Vordermann nicht eingehalten und wurden dabei gefilmt?
Die Geschwindigkeitsüberschreitung, der Rotlichtverstoß oder das Abstandsvergehen sind die „Klassiker“ des verkehrsrechtlichen Bußgeldverfahrens. Daneben umfasst das Bußgeldverfahren aber viele weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten (Lenkzeitenverstöße, Drogenfahrten oder Fahrten unter Einfluss von Alkohol ab 0,5 Promille etc.).

Das Bußgeldverfahren sieht teils einschneidende Sanktionen für den Betroffenen vor. Je nach Schwere der begangenen Verkehrsordnungswidrigkeit sind dem Bußgeldkatalog Bußgeld, Fahrverbot und Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg zu entnehmen.

no image

Das Bußgeldverfahren bezeichnet man häufig als den kleinen Bruder des Strafrechts. Denn das Bußgeldverfahren ähnelt in vielen Punkten dem Strafrecht bzw. ist dem Strafprozess entlehnt. Als Fachanwalt für Strafrecht stehe ich Ihnen deshalb gerne mit Engagement und Fachkompetenz in Ihrem verkehrsrechtlichen Bußgeldverfahren zur Seite.